Das “Geheimrezept”
Isa’s Geheimrezept, sich dem riesigen zeitlichen Aufwand während der Vorbereitung zu stellen, liegt in ihrer Motivation. Diese wiederum holt sie sich aus ihren klar definierten Zielen. Fokussiert auf diese Ziele bleibt sie in der Spur. Selbst, oder besser, gerade in Momenten, wo ihr die Motivation fürs Training etwas fehlt, hilft ihr der Fokus, d.h. ihr Saisonziel enorm. Es hilft und unterstützt dranzubleiben, kleinere Rückfälle anzunehmen und weiter zu gehen.
Das Training
Isa trainiert in einem 4-Wochen Rhythmus. Intensivere Wochen wechseln sich mit etwas lockeren Wochen ab. Das bedeutet, dass es während einer intensiven Woche, dann auch mal 20-30 Stunden im Sattel sein können. Ein zeitintensives Pensum, welches organisiert werden muss. Doch es gebe auch die lockeren Wochen, was dann etwa 5-10 Stunden bedeuten würde.
Den grössten Anteil ihres Trainings absolviert sie auf der Strasse. Doch je nach Witterung steht auch die Rolle oder das Indoor-Bike auf ihrem Trainingsplan. Das authentische Training auf der Strasse ist ein absolutes Must und versetzt sie real in verschiedenste Situationen. Doch auch die Rolle oder das Indoor-Bike haben ihre Berechtigung. Während des ersten Lockdowns hat sich Isa auch des öftern auf ihrem Balkon an die Grenzen gebracht. Dies vorwiegend, um der Verletzungsgefahr auf der Strasse zu entgehen.
Das Training auf dem Indoor-Bike
Sie bezeichnet ihre Trainingseinheiten auf dem Indoor-Bike als Ergänzung zu ihrem “normalen” Training. Es gebe ihr eine willkommene Abwechslung. Sie nutzt diese Trainingseinheiten vorwiegend für Kraft- und Intervalleinheiten. Diese lassen sich indoor natürlich ganz spezifisch steuern, ohne vom Gelände abhängig zu sein. Diesen Vorteil macht Indoorcycling generell zu einem spezifischen und diesbezüglich hocheffizientemTraining, was auch Isa zu schätzen weiss.
Vor Covid hat man Isa auch regelmässig an Indoorcycling-Marathons angetroffen. Ihr Ziel ist es, auch an einem Event möglichst während der ganzen Dauer auf dem Bike sitzen zu bleiben. Genau wie bei einem Ultrarace, geht es darum, möglichst wenig bis keine Bewegungspausen zu machen. Dies bedingt allerdings, dass sie betreut wird und so auch am Indoorcycling-Marathon viele Stunden ohne Pause im Sattel ist. Trotzdem, Events sind für sie immer grossartig; gemeinsam Sport zu treiben, egal auf welchem sportlichen Niveau, ist für sie faszinierend. Gleichzeitig ist es eine willkommene Abwechslung zu ihren gewohnten Trainings, bei denen sie zu 99% alleine unterwegs ist.
Unterstützung auf verschiedenen Ebenen
In erster Linie wird Isa durch ihren Mann, Daniel Pulver, als Trainer und Coach unterstützt. Bruno Rüegg, als Ernährungsberater und Inhaber von Apodro, gehört seit ihrer zweiten Saison zum Kernteam. Es sind aber auch die Gespräche und die Zusammenarbeit mit den Rollstuhlfarer(n)/innen, welche sie v.a. auf mentaler Ebene unterstützen. Sie zeigen Isa immer wieder auf, dass Grenzen zum Verschieben da sind.
“Grenzen sind zum Verschieben da”
Dieses motivierende Statement soll uns bis zum nächsten Bericht von Isa begleiten und ebenso beflügeln. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf weitere Einblicke, sei es bezüglich der Ernährung oder auch mentaler Aspekte.
Auf jeden Fall vielen herzlichen Dank liebe Isa. In der Zwischenzeit viele effiziente Trainings und bleib’ v.a. gesund.
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