Mit Grenzen konfrontiert
Isa kennt diese Situation aus ihrem Alltag. In ihrer Arbeit als Physiotherapeutin mit Menschen mit Behinderung stösst sie tagtäglich an Grenzen. Sie unterstützt beispielsweise die Rollstuhlfahrer darin, ihre Grenzen auszuloten. Sie bittet sie dafür, mal ihr möglichstes zu tun und bietet ihnen an dem Punkt, wo es nicht mehr weiter geht, ihre Unterstützung an. So kam auch in ihr mehr und mehr die Frage auf: Wo sind denn meine persönlichen Grenzen? Was ist meine Motivation an diese Grenzen zu kommen? Um dies zu erfahren, suchte sie nach etwas, wobei sie ihre Grenzen erleben kann. Schon damals viel mit dem Tourenrad unterwegs, war der Schritt zum Ultracycling fast vorprogrammiert.
Die erste Erfahrung mit Ultrarace
2012 nahm Isa zum ersten Mal an einem Ultrarace, der Tortour teil. Die letzten zwei Etappen sind ihr noch immer sehr präsent. Sie beschreibt sie als echt hart. Kein Wunder; ihre Beine taten so weh, als ob Rost in der Muskulatur stecken würde und auch das Sitzen war kaum mehr möglich. Überglücklich, mit 7 Minuten Reserve, passierte sie die Ziellinie. Dennoch war ihr klar, 1000km sollten das Höchste der Gefühle sein, sozusagen ihre persönliche Grenze, mehr schien ihr nicht möglich.
Keine einmalige Herausforderung, sondern der Start einer neuen Leidenschaft
Als es dann 2013 zum ersten Mal die Tortour Challenge (500km) gab, wollte sie sich dieser Herausforderung gleich nochmals stellen. Die Probleme an der vorjährigen Tortour kamen ja erst auf den letzten zwei Etappen, also ab ca. 850km, da sollte es doch möglich sein diese 500km zu fahren. In der Tat fuhr Isa auch an der Tortour Challenge erfolgreich ins Ziel. Noch im selben Jahr holte sie sich am Swiss Cycling Marathon über 900km ihre 2. RAAM-Qualifikation und absolvierte ihre Weiterbildung zu Sportphysiotherapeutin erfolgreich.
Mit dem Wissen, dass all die Zeit, welche sie in die Ausbildung investierte, ihr nun wieder fürs Training zur Verfügung stehen würde, wollte sie wissen, ob doch mehr als 1000km möglich sind. Ergo, sie meldete sich fürs Race around Austria mit 2200km an und holte sich dort ihre 3. RAAM-Qualifikation.
Mit diesen Erfolgen, den drei Qualifikationen für das RAAM, stellte sich die Frage: “RAAM, now or never?” Sie entschied sich für now und stand 2015 an der Startlinie beim RAAM.
Trotz grösster Strapazen immer wieder von neuem am Start, warum?
Isa sagt: “Egal, an welchem Rennen ich über die Ziellinie fahre, es sind Glückshormone pur.” Dieses Gefühl ist es, was sie anspornt, antreibt, motiviert. Das RAAM, das Race Across America, ist DAS Ultrarace, von dem so viele träumen. Dieses Rennen erfolgreich zu bestehen, heißt etwas erreicht zu haben, wovon so viele träumen, es leider aber nur wenige schaffen. Auch die Zieleinfahrt beim 24h Weltrekordsversuch beschreibt sie als puren Glücksmoment.
Dennoch braucht Isa auch immer einen Moment, bis sie wirklich realisiert, was sie geleistet hat. Umso mehr sind es dann auch die Momente, die sie nie vergisst.
Klar, neben diesen unbeschreiblich schönen Glücksmomenten, ist der Körper maximal gefordert. Er braucht die Regeneration. Dem Körper die notwendige Zeit zu geben, sich zu erholen, das hat er sich verdient. Sie sagt: das schöne an einem gesunden Körper ist vor allem auch, dass er sich wieder gut erholt, sich erholen kann.
Zwischen Regeneration und erneuter Motivation
Isa’s Geheimrezept für eine effiziente Regeneration heisst Tiefenoszillation. Der sehr tief reichende Wirkungsbereich unterstützt die muskuläre Regeneration enorm. Eine weitere Schlüsselfunktion übernimmt auch bei ihr, die auf Regeneration abgestimmte Ernährung. Dazu aber mehr unter dem Thema Ernährung und Nahrungsergänzung.
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Dies gilt auch für Isa. Ein klar definiertes Ziel hilft ihr den Fokus gerichtet auf ihr nächstes Ziel zu halten. Gerade in Momenten, in denen die Motivation fürs Training etwas fehlt, ist dies entscheidend und enorm wichtig. Auch zu diesem Thema sowie zum Training selbst, erhalten wir noch tiefere Einblicke.
Vorerst vielen herzlichen Dank Isa. Wir freuen uns bereits jetzt auf die weiteren spannenden Themen.
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